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Fachartikel

Hörkunst

Weltkunst fürs Ohr: Mit der Documenta wird die nordhessische Metropole Kassel alle fünf Jahre zum Zentrum zeitgenössischer Kunst. Dass es dabei nicht nur um das visuelle, sondern auch hörbare Erleben von Kunstwerken geht, konnte ich bei meinem Documenta-Besuch im Sommer 2012 erfahren.

3-D-Kino für die Ohren: Mit dem Soundsystem „Dolby Atmos“ befindet man sich mittendrin, wenn auf der Leinwand ein Gewittersturm oder eine Schlacht tobt. Ich habe mich im Berliner „Zoo Palast“ selbst vom einzigartigen 3-D-Klangerlebnis überzeugen können und mir von den Projektionisten die neue Technologie erklären lassen.

Hörphänomen

Bibliothek im Gehirn: Zu welchen Höchstleistungen unser Gehirn im Hinblick auf den Gehörsinn fähig ist, lässt sich sehr schön am sogenannten Cocktailparty-Effekt nachvollziehen: In Situationen mit viel Störlärm wie auf einer Party haben Menschen mit Hörverlust das Nachsehen. Doch ein gutes Gehör kann lästige Geräusche einfach ausblenden.

Gibt es eine Wohlfühlklangformel für den öffentlichen Raum?: Wie sollen unsere lärmgeplagten Städte von morgen klingen? Mit dem Sounddesign der Zukunft befassen sich inzwischen zahlreiche Wissenschaftler. Projekte in Berlin zeigen, dass die Klangkulisse von öffentlichen Plätzen tatsächlich nachhaltig verändert werden kann. Der Psychoakustiker Friedrich Blutner gab mir ein Interview über die faszinierende Welt der Klangforschung.

Hörtechnologie

Der winzige Gigant: Die Miniaturisierung moderner Hörsysteme hängt ganz entscheidend von der Entwicklung der Mikrofontechnik ab. Der folgende Beitrag zeigt, was Mikrofone alles leisten müssen, um ein optimales Hörerlebnis zu ermöglichen.

Mit Roger auf der Hörüberholspur: Hörgeräteträger profitieren immer mehr von der drahtlosen Technologie, vor allem können sie damit Distanzen überwinden, was ihnen gegenüber gut Hörenden sogar Vorteile verschafft. Mit der Roger-Technologie hat der Hörsystemhersteller Phonak auf diesem Feld neue Maßstäbe gesetzt.

Hörförderung

Starke Lobby für Kinder: Mit der Einführung des Neugeborenen-Screenings im Jahr 2009 hat die Frühförderung einen spürbar größeren Stellenwert bekommen. Hörgeschädigten Kindern kann jetzt noch früher bei ihrer Hör- und Sprachentwicklung geholfen werden.

Mehr Hörqualität für CI-Träger: Das von der EU geförderte millionenschwere Forschungsprojekt NANOCI gewährt einen Blick in die Zukunft: Unter der Leitung des Schweizer Hörexperten Pascal Senn wird daran geforscht, wie Träger von Cochlea-Implantanten (CI) künftig noch besser hören können. Ich besuchte ihn 2014 in seinem Labor in Bern.


Kontakt: Dr. Herman Nilson, Naumannstr. 12, 10829 Berlin, Telefon: +49 (0)30 - 216 14 77, E-Mail: textgeber@textgeber.com